Amtszeiten der Bischöfe

Diagramm 1:
Die Werte der Y-Achse stellen die Amtszeit der Bischöfe in Jahren dar. Die X-Achse zeigt die Naumburger Bischöfe in chronologischer Reihenfolge ihrer Amtszeit.

 

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Diagramm 2:

Die Werte der Y-Achse stellen die Amtszeit der Bischöfe in Jahren dar, hier allerdings in Fünfer-Schritten. Die X-Achse beschreibt weiterhin die chronologische Abfolge der Amtszeiten.

Der erste und letzte Bischof von Naumburg ist gelb gekennzeichnet. Bischöfe, deren Amtszeit über 20 Jahren liegt, sind rot markiert.

Naumburger Bischöfe Diagramm gut

Geistliche Stellung der Naumburger Bischöfe vor ihrer Bischofswahl

In der Grafik sind die geistlichen Stellungen der Bischöfe von Naumburg-Zeitz, welche diese direkt vor ihrer Wahl zum Bischof innehatten, abgebildet. Ein Großteil der Bischöfe war zuvor Dompropst, Domherr oder Domdechant gewesen. Unter der Rubrik „andere Stellung“ sind folgende Angaben zusammengefasst: Benediktinermönch, Domscholaster und Pfarrer. Unter „unbekannt“ sind die Bischöfe verzeichnet, bei denen ihre direkte Stellung vorher nicht bekannt ist. Bei drei Bischöfen konnte zudem festgestellt werden, dass sie vor der Wahl Koadjutor ihres Vorgängers waren.

Die folgende Grafik zeigt die letzten Orte, an denen die Bischöfe vor ihrer Wahl eine geistliche Anstellung hatten.

Statistische Auswertungen

Auf den hier verlinkten Seiten finden sich Visualisierungen statistischer Auswertungen zu den Naumburger Bischöfen. Die Informationen basieren auf den Angaben aus: Heinz Wießner, Das Bistum Naumburg 1: Die Diözese (Germania Sacra N.F. 35,12), Berlin/New York 1997/1998.
Die Visualisierungen bieten Informationen zu folgenden Themen: Die akademische Ausbildung der Bischöfe, ihre soziale Herkunft, ihre vorherigen kirchlichen Ämter und die Dauer ihrer Amtszeiten.
Um die Informationen darzustellen, wurden Google Fusion Tables und RAW verwendet. Weitere Informationen über diese Tools befinden sich hier.

Statistische Auswertung der sozialen Herkunft

Statistische Auswertungen zur Ausbildung der Naumburger Bischöfe

Statistische Auswertung der vorherigen Ämter

Statistische Auswertungen der Amtszeiten

Amtszeiten der Bischöfe

Die Amtszeiten sind in vollen Jahren angegeben (mit der Ausnahme von Georg von Haugwitz, dessen Amtszeit nur 13 Tage betrug).

Die y-Achse der ersten Grafik stellt die Anzahl der Jahre dar, welche die Bischöfe im Amt waren. Ein Klick auf den jeweiligen Balken zeigt den Namen des Bischofs und die Daten seiner Amtszeit.

Die y-Achse der zweiten Grafik stellt die Anzahl der Jahre dar, welche die Bischöfe im Amt waren. So kann man sehen, dass der historische Zeitpunkt, zu dem der Bischof sein Amt inne hatte, relativ unentscheidend ist für die Dauer der Amtszeit. Stattdessen wird mithilfe der Grafik ersichtlich, dass es während des Bestehens des Bistums permanent Schwankungen in den Amtszeiten der Bischöfe gab. Auch hier kann man die einzelnen Punkte anklicken, um genauere Informationen zu erhalten.

Studienorte der Naumburger Bischöfe

Die Studienaufenthalte der Naumburger Bischöfe verteilten sich auf verschiedene Orte. Diese Studienaufenthalte waren erst mit der Herausbildung der ersten Universitäten möglich. Aus diesem Grund haben nur einige Bischöfe eine akademische Ausbildung genossen. Von den 12 regierenden Bischöfen seit dem 14. Jahrhundert trifft dies auf 11 Bischöfe zu. Die folgenden Diagramme verdeutlichen die Verteilung dieser Bischöfe auf die verschiedenen Studienorte.

* Verteilung von vier Bischöfen auf diese 3 Orte, Aufenthalt unsicher.

 

Angaben aus: Heinz Wießner, Das Bistum Naumburg 1: Die Diözese (Germania Sacra N. F. 35,12), Berlin/New York 1997/1998, hier Band 35,1 S. 185-188.

Studienrichtungen der Naumburger Bischöfe

Mit der Herausbildung der ersten Universitäten genossen einige der Naumburger Bischöfe eine akademische Ausbildung. Von den 12 regierenden Bischöfen seit dem 14. Jahrhundert trifft dies auf 11 Bischöfe zu. Die Studienrichtungen spalteten sich weitestgehend in ein humanistisches/theologischen Studium und ein juristisches Studium.

Angaben aus: Heinz Wießner, Das Bistum Naumburg 1: Die Diözese (Germania Sacra N. F. 35,12), Berlin/New York 1997/1998, hier Band 35,1 S. 185-188.

Akademische Abschlüsse der Naumburger Bischöfe

Universitätsbesuch ist bei den Naumburger Bischöfe erst seit dem Ende des 14. Jahrhunderts nachweisbar, erstmals bei Ulrich II. von Radefeld (1394-1409). Das Studium der Naumburger Bischöfe führte zu den unterschiedlichsten Abschlüssen. Von den 12 regierenden Bischöfen seit dem 14. Jahrhundert haben 11 Bischöfe ein Studium absolviert. Die Häufigkeit der erworbenen Abschlüsse unter den Bischöfen verdeutlicht die folgende Übersicht.

Angaben aus: Heinz Wießner, Das Bistum Naumburg 1: Die Diözese (Germania Sacra N. F. 35,12), Berlin/New York 1997/1998, hier Band 35,1 S. 185-188.